Der Teil in dem ich nie einen Weihnachtsfest hatte

 Hallo, Liebe Freunde,

heute erzähle ich die Geschichte, wie ich nie ein richtiges Weihnachtsfest hatte und ich mir gewünscht habe, dass alle sich einfach ein bisschen mehr anstrengen? 

"Inwiefern strengst du dich an? Inwiefern machst nicht, was man dir sagt? Wieso tust du nicht einfach das was ich sage?"

Weil ich arbeite sagte ich: "Zuhause rumsitzen und dir die Augen ausheulen ist doch keine Arbeit, das ist lediglich Zeitverschwendung", entgegnete meine Mutter.

Ich arbeite langsam, dafür stetig. 

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Die ganze Weihnachtsfreude wurde mir eigentlich genommen, als man am letzten Novembertag schon alle Weihnachtssachen rausgeholt und den Weihnachtsbaum aufgestellt hat und komplett geschmückt hat, man sich neben dem schreienden Baby, noch um das Abendessen kümmern muss, weil man hat ja noch nicht genug zutun. Der Wäschetrockner vibriert im Bad und ich habe Kopfschmerzen. 

Wenn ich ihr das aber jetzt so an den Kopf gehauen hätte, dann darf ich mir gleich wieder anhören, was ich für eine arrogante Zicke bin und wie ich wagen kann so etwas zu sagen. 

Ein ewiger Teufelskreis, indem man mich so lang anschreit bis ich nicht mehr weiß was eigentlich das Thema war und ich als Verlierer da stehe. 

Ist es das wert? Ist es das Wert, dass man mich anschreit, nur weil man sich selbst nicht eingestehen will wie sich das Leben anfühlt was man gerade lebt. 

Aber ich möchte ja jetzt keine Reden schwingen, wie Monogamie nur funktionieren kann, wenn wirklich ihren/seinen Seelenverwandten begegnet ist.

Es gibt ja immer nur eine Seite und zwar die von der Person, die lauter schreit, richtig? Alle anderen werden ja nicht Mal gefragt und das schlimmste man kümmert sich dann plötzlich nicht mal mehr um sie, es ist als würde sie verschwinden und dann wird man klein gestampft und ein Stempel draufgesetzt. "Ja ich lieg schon auf dem Boden, tritt halt nicht nochmal drauf, sondern hilf mir auf. " 

Ach ja, die Stempel, die sich besser verbreiten, als mit mir meine Erfolge zu feiern. Die Erfolge, die ich mir seit einem Jahr erarbeitet habe. Die Vaterprobleme, die Mutterprobleme, meine Persönlichkeit zu generieren. Ein Jahr für etwas, wofür andere ein Leben gebraucht haben. Man kann nicht verstehen, das ich vorher krank war. Ich war so krank, dass ich Dinge getan habe über die ich mir selbst nicht bewusst war. Ich habe kaum Erinnerung an meine Kindheit oder meine Jugend, weil ich das nicht war. 

Aber wen scherts schon. Meine Mutter hat sich ausgeschrien und das Baby weint, vorher muss Sie noch darauf hinweisen, wie furchtbar ihr Leben ist, wie sehr sie meinen Vater hasst und dann natürlich noch das ihr die Zeit ausgeht. Das tut weh, wenn man versucht sich in ein Leben zu quetschen, dass gar nicht zu einem gehört. 

Ich meine man kann ja nicht einfach wegrennen und so geht man durch und durch und immer wieder sagt man sich, noch ein Tag... und noch ein Tag... noch ein Tag mehr... näher am Lebensende...

Man könnte einfach das machen, was man gerne macht, aber nein, man zwingt sich von Tag zu Tag das weiterzumachen, was man eigentlich gar nicht möchte nur um krampfhaft etwas fest zu halten, was nie existiert hat.

Es gibt Worte, man kann reden. 

Man gibt es nicht auf, weil man Angst hat. Angst vor Ablehnung, man hat Angst davor seine Kinder und seine Verwandten zu enttäuschen. 

Wenn ich mir das so überlege, dann habe ich fast schon Mitleid für meine Mutter, sie ist weigert sich so sie selbst zu sein, dass sie alle anderen mit rein zieht. 

Die Vergiftungspläne habe ich übrigens mitbekommen, woher weiß man welche Mischung was ergibt? Ja, es gibt auch weiblichen Missbrauch, bloß darüber spricht keiner. Es spricht keiner darüber, wie man Männern falsche Signale sendet, sie anschreit und sie zwingt Dinge zu tun, die sie eigentlich nicht tun wollen.

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Ein Kind löst keine Probleme. 

Sie werden immer für einen da sein haben Sie gesagt. Die Eltern natürlich.

Was passiert? Meine Eltern bekommen nicht nur ein Kind mehr, auch nicht nur 2, sondern drei und die Tochter meines Vaters, die ich nur aus meinen frühsten Kindheitserinnerungen kenne wurde verbannt in ein Land, was ich nicht kenne. 

Wieso ist Sie gegangen? Ich brauche Sie hier, ich brauche meine Schwester, weil ich mit ihr aufgewachsen bin, genauso wie ich afrikanische Wurzeln habe, weil meine frühkindliche Prägung nun mal afrikanisch war.

Ich habe es nicht Mal geschafft auf eine Black Lives Matter Demo zu gehen... das zerschmettert mein Herz. 

Ist das fair? 

Ist das fair? Das Menschen die schwarz sind extra einen Demo brauchen, hier in der westlichen Welt um überhaupt gesehen zu werden? 

Who cares, its over now... 

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Ich habe meinen Vater noch nie weinen gesehen, hat er überhaupt Gefühle? Die Narzisstischen Züge  sind schon fast unaushaltbar, und die sexuellen Anspielungen die ganze Zeit, sind einfach ekelhaft, ich wünschte in den Momenten ich wäre kein Mädchen, auch keine Frau, ich wünschte ich wäre ein Junge, ja so sehr drängt man mich her in die Ecke und provoziert mich mit pornografischen Inhalten und sexuellen Anspielungen bzw. Witzen, die weniger Humorgehalt haben, als die Comics auf der Rückseite einer Bildzeitung.

Nebenan, darf ich mir auch noch anhören, dass es unbedingt einen Mann und eine Frau braucht um ein Kind bekommen und es quatsch ist, dass es nachweisbar 60 Geschlechter gibt. Die Sexualität ist ein Spektrum aus verschiedenen Faktoren, was man sich zusammensetzen kann, je nach dem, wie man sich fühlt: 



Ich würde gerne schreien "Wie kannst du so etwas nur sagen? Hört einfach auf die Wissenschaft!", aber dann müsste ich mir wieder eine 4 gegen eins Diskussion geben, die mich völlig unterdrückt. Das trotz der Pride Week und dem Cristopher Street Day.

Die Hälfte der Leute, die das lesen, fangen jetzt an mit googlen. 

Meine Eltern sind eindeutig heterosexuell, aber mein Bruder fragt lieber Sie, als mich obwohl ich  pansexuell und nonbinary bin. 

Spätestens jetzt googelt die andere Hälfte. 

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Hab ich mich je "geoutet"? Nein, würde ich auch nie tun, weil ich finde, man sollte einfach nicht davon ausgehen, dass jemand heterosexuell ist. Ist das zu viel verlangt? Wahrscheinlich. 

Ja und das man mir nicht Mal einen Laptop gibt, ohne, dass man ihn kontrollieren muss ist ja fast krank. Es fühlt sich wirklich an, wie im Gefängnis, ein Gefängnis bewacht von Menschen, die nicht bereit sind ihre Herzen zu öffnen. 

Aber ja, wen ich weinend im Bett liege, dann sagt man: "Es sind meine Tränen", weil man nicht sehen kann, dass die Tränen die ich weine, den Personen gehören, die sie selbst nicht weinen. Man ist so abgetrennt von seiner natürlichen Art zu sein, dass man nicht mal erkennen kann, wer ich bin. 

Ein wenig menschlicher Grundrespekt, dass ist alles was ich mir wünsche, weil ich heile und weil ich andere heile, dass ist meine Aufgabe. 

Dafür, dass ihr schlafen könnt, muss ich doppelt und dreifach so hart arbeiten um meine eigenen Ziele, Vorstellungen und zusätzlich noch umzusetzen. Ja ich könnte einfach gehen, ja ich könnte einfach abhauen, aber meine Arbeit ist noch nicht erledigt, solang ich noch nicht schlafen kann. 

Man kennt nicht mal meinen richtigen Namen, weil man mir einfach einen anderen draufklatscht: "Jennifer" ich meine ich bin doch keine Nutte, zumindest wird der Name so verwendet. als wäre ich eine. Allein kurz nach meiner Geburt, gab es mindestens 50 Geschenke, 100 Dokumente vom Amt und gefühlt tausend Verwandte, die meinen Namen benutzt haben. 

Aber langsam und stetig. 

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